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Hilfe bei Morbus Crohn

Wir alle streben nach einem beschwerdefreien Alltag. Auch mit Morbus Crohn wollen Sie selbstverständlich einen möglichst stress- und angstfreien Alltag. Dazu gehören Mut und ein Plan zur Krankheitsbewältigung. Diese müssen Sie sich erarbeiten – entweder alleine, mit Ihrem Partner, der Familie und Freunden, einer Selbsthilfegruppe oder mit Hilfe eines professionellen Therapeuten.

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Welche Hilfsangebote es gibt

Finden Sie für sich heraus, welche Art von Hilfe Sie benötigen und zu Ihnen passt.

Hilfe und Selbsthilfe

Selbsthilfe

Um psychisch und körperlich „fit“ zu bleiben, können Sie auf Entspannungstechniken, Sportangebote oder Gruppenangebote (z. B. Gesprächsgruppen mit anderen Patienten) zurückgreifen. Bei persönlichen Problemen und Krisen können auch psychotherapeutische Angebote in Anspruch genommen werden. Letztendlich liegt es in Ihrer Verantwortung, Ihren individuellen Weg aktiv zu finden und mit Ihrer Krankheit umzugehen. Dabei können folgende Punkte hilfreich sein:

  • Versuchen Sie, Ihre Krankheit zu akzeptieren
  • Identifizieren Sie Ihre persönlichen Stressquellen, Probleme und Ängste
  • Suchen Sie nach Aktivitäten und Angeboten, um Ihren Stress abzubauen
  • Holen Sie sich professionelle Unterstützung, wenn nötig
  • Lassen Sie Gefühle zu, gewinnen Sie aber auch Abstand zu Ihren Problemen

Professionelle Hilfe

Sich seinen eigenen Problemen zu stellen, ist nicht leicht. In erster Linie ist es wichtig, dass Sie sich nicht davor scheuen, sich Hilfe zu holen. Angst und Stress können zu depressiven Störungen führen. Lassen Sie es nicht so weit kommen: Eine Depression ist ein schleichender Prozess. Es gibt jedoch bestimmte Symptome, die bei anhaltendem Auftreten auf depressive Störungen hinweisen können. Sollten Sie über mehrere Wochen hinweg unter gedrückter Stimmung, Antriebslosigkeit, Interessenverlust, Traurigkeit oder einer gereizten Stimmung leiden, könnte dies ein Anzeichen für eine beginnende Depression sein. Sensibilisieren Sie sich, auf Körper und Seele zu hören und informieren Sie frühzeitig Ihren behandelnden Arzt, falls Sie psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen möchten.

Die Psychotherapie dient zur Behandlung von psychischen und psychosomatischen Störungen. Sie zielt vor allem darauf ab, Depressionen, Ängste, Zwänge oder auch psychosomatische Erkrankungen zu behandeln. Der Begriff „Psychosomatik“ beschreibt dabei die Lehre, dass Körper, Geist und Seele sich gegenseitig beeinflussen. Man geht deshalb davon aus, dass sich seelische Probleme auch auf den Körper auswirken.

Die Kosten für therapeutische Leistungen werden in der Regel von den gesetzlichen sowie von einem Großteil der privaten Krankenkassen getragen. Dabei ist es jedoch wichtig, dass eine klare Diagnose vorliegt und dass der von Ihnen bevorzugte Therapeut von den Krankenkassen anerkannt ist.