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Freundschaft & Familie

Du hast die Diagnose "Morbus Crohn" oder "Colitis ulcerosa" erhalten und hast eine ungefähre Vorstellung davon, was eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung mit deinem Körper macht. Doch möglicherweise haben deine Familie und Freunde noch nie davon gehört und wissen gar nicht, wie eine CED dein Leben beeinflusst.

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Freunde, ich kann nicht mit zum Campen kommen.

Egal, wie gut du mit deiner CED klarkommst – ein paar Dinge in deinem Alltag werden sich definitiv ändern, auch im Privatleben. Aber wenn deine Freunde Bescheid wissen, könnt ihr gemeinsam Pläne machen, in die sich die CED auch integrieren lässt.

Bleibt alles anders!

Viele Menschen sind nach der Diagnose Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa verunsichert, inwiefern sich die Krankheit auf ihr Leben auswirken wird.

Festivalbesuche, Zelten am See, Marathon laufen oder ein cooles neues Restaurant ausprobieren – wird das alles noch möglich sein?

Natürlich wirst du an einigen Stellen Kompromisse machen oder auch mal Verabredungen kurzfristig absagen müssen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass du die Möglichkeiten nutzt, die du hast, wenn es dir gut geht. Denn auch mit CED kannst du ein erfülltes Leben leben und deine Freizeit mit Freunden und Familie genießen.

Klartext reden – ja oder nein?

Ob du deine Freunde einweihst und ihnen von deiner CED erzählst, ist deine ganz persönliche Entscheidung. Manchen Menschen ist es peinlich, über ihre Erkrankung zu reden: Das Thema Verdauung ist in vielen Kulturen tabubehaftet, und es ist einfach nicht üblich, über Blähungen oder Durchfall offen zu sprechen.

Es hat allerdings viele Vorteile mit deinen Freunden Klartext zu reden. Wenn sie einmal über deine Erkrankung und ihre Symptome Bescheid wissen, kann es beispielsweise leichter sein, dich zu erklären: Weshalb du nicht mit auf das Festival oder ins Stadion gehst, oder warum du lieber zu Hause im Garten grillen möchtest als im Park, wo es möglicherweise keine Toiletten gibt.

In Zeiten, in denen immer mehr Menschen an Allergien und Unverträglichkeiten leiden, sind viele Restaurants auf Sonderwünsche eingestellt. Ein Gericht umzustellen oder eine Zutat wegzulassen ist meistens ganz einfach. Wenn deine Freunde wissen, dass du bestimmte Lebensmittel nicht verträgst, könnt ihr vorab gemeinsam überlegen, in welches Restaurant ihr geht. Oder du lädst sie zum gemeinsamen Kochen zu dir nach Hause ein?

Wenn du an einem akuten Schub leidest, kann die Hilfe von Freunden und Familie sehr wertvoll sein – sei es, dass sie dich emotional unterstützen, oder vielleicht für dich einkaufen gehen oder dich zum Arzt fahren.

Jeder Betroffene sollte für sich selbst entscheiden, wie offen er mit seiner CED umgeht. Doch eine offene und ehrliche Kommunikation hilft dabei, Verständnis und Akzeptanz zu fördern: Bei deinen Freunden, aber auch bei dir selbst!