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Entspannung

Schule, Studium, Karriere machen, Freunde treffen – unser Alltag kann teilweise ganz schön trubelig sein. Wenn du an einer CED leidest, kommt mit der Erkrankung sehr wahrscheinlich ein weiterer Stressfaktor in dein Leben. Gleichzeitig kann sich bereits vorhandener Stress möglicherweise negativ auf deinen Krankheitsverlauf auswirken. Deswegen ist es wichtig, dass du für dich Mechanismen findest, die dir die Entspannung erleichtern.

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Entspann dich!

Einfach mal loslassen – gerade wenn du an einer CED erkrankt bist, ist es wichtig, dass du dir Zeit zum Relaxen nimmst und Stress abbaust.

Schluss mit dem Stress

Für Stress gibt es viele verschiedene Auslöser: Für die einen ist der Job, die Schule oder das Studium eine große Belastung. Für die anderen sind es ganz persönliche Themen, wie zum Beispiel der Streit mit dem besten Freund oder Konflikte in der Familie. Und für Menschen, die an CED leiden, kann auch die Erkrankung Stress bedeuten.

Was alle diese Faktoren gemeinsam haben? Sie sind letztendlich subjektiv. Was deine beste Freundin als extrem stressig empfindet, ist für dich möglicherweise total unkritisch. Dennoch ist Stress ein ernstes Thema, wenn du nichts dagegen unternimmst. Auf Dauer kann er deine Gesundheit und deine Psyche stark belasten und zum Beispiel zu Kopf- oder Rückenschmerzen, Verspannungen, Depressionen oder einem Burn-out führen. Bislang gibt es zwar noch keinen wissenschaftlichen Nachweis für einen Zusammenhang zwischen Stress und einem Schub bei CED Patienten. Betroffene berichten aber, dass ihren Schüben häufig stressige Phasen vorausgegangen sind. Daher solltest du immer auf dich achten und für ausreichend Entspannung in deinem Leben sorgen.

Einfach mal runterkommen!

Ein Patentrezept zum Stressabbau gibt es nicht. Die einfachste Möglichkeit ist, die Quelle zu eliminieren – häufig ist das aber nicht möglich. Dann kannst du Wege finden, mit der Situation umzugehen und dich aktiv zu entspannen.
So unterschiedlich wir auf Stress reagieren, so verschieden sind auch die Mechanismen, mit denen wir ihn wieder abbauen. Es gibt allerdings Methoden, die viele Menschen als entschleunigend und entspannend empfinden.

Yoga: Die verschiedenen Übungen des Yoga helfen dir dabei, deinen Körper und Geist miteinander in Einklang zu bringen. Dabei gibt es Praktiken, die eher körperbetont sind. Andere legen den Fokus auf Meditation und Entspannung. Yoga hat erwiesenermaßen einen positiven Einfluss auf die körperliche und geistige Gesundheit.
Meditation: Bei der Meditation versuchst du, deinen Geist frei von äußeren Einflüssen zu machen und dich vor allem auf eins zu konzentrieren: auf dich! Auch beim Yoga spielt Meditation eine wichtige Rolle.
Achtsamkeit: Bei Achtsamkeitsübungen richtet sich deine Aufmerksamkeit auf den gerade erlebten Moment: Du erlebst bewusst alles, was um dich herum geschieht, ohne es zu bewerten. Die sogenannte Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (Mindfulness-based Stress Reduction/MBSR) wird häufig in der Psychotherapie angewandt.
Musik hören: Musik hat einen unmittelbaren Einfluss auf unsere Stimmung – eine Playlist mit Musik, die dich glücklich macht, kann dir ganz schnell die gewünschte Entspannung bringen.
Ritual zum Runterkommen: Schließe z.B. deinen Arbeits- oder Unitag mit einem Ritual ab. Wenn du mit dem Fahrrad fährst, nimm den schönen Weg durch den Park statt der Hauptstraße. Gehe abends eine Runde spazieren und genieße die Ruhe. Oder schaue eine Folge deiner Lieblingsserie. Es ist bewiesen: Rituale schaffen Komfort und reduzieren Stress.
Hobbys haben: Nichts lenkt besser vom Alltagsstress ab als ein Hobby – ob du nun Sport machst, in einer Band spielst oder handwerklich aktiv bist. Egal, wie viel du zu tun hast: Du solltest dir immer ausreichend Zeit nehmen, um deine Hobbies auszuüben. Sie lenken dich ab und können dir helfen, Stress abzubauen.
Nein sagen: Stress kannst du auch reduzieren, indem du einfach mal „nein“ sagst. Das kann bedeuten, dass du ein stressiges Projekt nicht annimmst oder einen privaten Termin absagst, weil du Ruhe brauchst. Vielleicht meldest du dich auch von einem Kurs an der Uni ab, weil dein Tag sonst zu lang wird.
Be happy! Das Leben ist teilweise stressig genug – setz dich nicht selbst zusätzlich unter Druck, indem du dir zu viele oder zu ambitionierte Ziele setzt. Sei zufrieden mit dir selbst und dem, was du hast. Dein oberstes Ziel sollte sein, ein glückliches und schönes Leben zu führen. Diese positive Grundhaltung wirkt sich auch positiv auf deine Gesundheit aus.