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Bewegung & Sport

Experten waren sich lange nicht einig, welchen Einfluss Sport auf CED hat. Mittlerweile gibt es dazu aber gute Nachrichten. Sport trägt nicht dazu bei, einen Entzündungsschub auszulösen. Im Gegenteil: Studien deuten darauf hin, dass sich regelmäßige sportliche Betätigung positiv auf das Wohlbefinden der Patienten, den Verlauf der Krankheit und den allgemeinen Gesundheitszustand auswirken kann.

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Sport und CED

Auch wenn du an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa erkrankt bist, musst du deine Sportschuhe nicht an den Nagel hängen. Viele Aktivitäten wirken sich positiv auf Körper und Geist aus.

Fit mit CED

Sport ist gut für die Gesundheit, für dein Körpergefühl und dein Wohlbefinden. Egal, ob du Krafttraining machst, tanzen gehst oder Fußball spielst: Regelmäßige Bewegung hilft dir dabei, negative Stimmungen abzubauen, das Herz-Kreislauf-System zu stärken und das Immunsystem zu unterstützen. Und auch wenn du eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa hast: Sport kann weiterhin ein wichtiger Bestandteil deines Lebens sein.

Starte langsam und passe deinen Trainingsplan an deine individuelle Fitness an. Dann können sich die positiven Auswirkungen der Bewegung optimal entfalten. Wenn du dich jedoch überanstrengst, kann das den umgekehrten Effekt haben: Ein zu hartes Training wird schnell zu einem zusätzlichen Stressfaktor für deinen Körper. Bei regelmäßigem Training wirst du trotzdem eine Leistungssteigerung bemerken, auch wenn du moderat trainierst und die Intensität nur langsam steigerst. Wichtig ist, dass du Regenerationsphasen einplanst, um deinem Körper ausreichend Zeit für die Erholung zu gönnen.

Deine Ernährung solltest du deinem Workout entsprechend anpassen, denn Menschen, die Sport treiben, haben einen höheren Nährstoffbedarf als Couchpotatoes. Durch deine CED kann deine Nährstoffaufnahme gehemmt werden, und es kann zu Eisen- und Magnesiummangel kommen. Deswegen ist es wichtig, dass du deine Ernährung im Blick hast und gegebenenfalls auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifst.

Was du beachten solltest

Wenn du gerade einen Schub hast und an Durchfall und Krämpfen leidest: Lass es ruhig langsam angehen. Auch wenn Sport dir hilft, dich besser zu fühlen, macht eine Trainingspause Sinn, wenn du dich nicht gut fühlst. Höre auf deinen Körper und quäle dich nicht zum Training, wenn du eigentlich lieber auf der Couch bleiben möchtest. Auch durch manche Medikamente, z.B. kortisonhaltige Präparate, kann es zu Einschränkungen kommen.

Wenn du gerade eine OP hinter dir hast, besprich mit deinem Arzt, wann du wieder einsteigen kannst – aber denk daran, dich wirklich zu schonen, damit die Wunde erstmal verheilen kann.

Manche Sportarten beanspruchen deine Bauchdecke und deine Bauchmuskeln stärker als andere. Daher solltest du in jedem Fall mit deinem Arzt besprechen, ob dein Sport negative Auswirkungen für deine CED haben könnte. Das gilt ganz besonders, wenn du ein Stoma hast oder kürzlich operiert wurdest. Boxen, Judo oder andere Kampfsportarten arbeiten mit viel Körperkontakt. Da kann es auch unbeabsichtigt mal zu einem Schlag oder Tritt in den Bauch kommen.
Auch extremer Kraftsport kann den Bauch stark belasten.