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Mein Rückhalt

Dein Arzt hat bei dir die Diagnose CED gestellt. Trotzdem möchtest du natürlich einen erfüllten und schönen Alltag haben und dein Leben sorgenfrei genießen. Dazu gehört, dass du über die Dinge, die dich beschäftigen, auch reden kannst: Freunde, Familie und Partner geben dir Rückhalt, und auch ein Psychotherapeut kann dir helfen, deine Sorgen in den Griff zu bekommen.

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Herausforderungen gemeinsam meistern

Du bist nicht allein! Die Unterstützung von deinen Freunden, deiner Familie und Experten hilft dir dabei, auch mit CED ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Hilfe und Selbsthilfe

Rückhalt finden

Wenn du die Diagnose CED erhalten hast, kann es erstmal eine Herausforderung sein, die Erkrankung in deinen Alltag zu integrieren.
Ein wichtiger erster Schritt ist, zu akzeptieren, dass sich einige Dinge ändern werden. Trotzdem kannst du ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben führen. Sicherlich gibt es dafür kein Patentrezept, und es können Phasen kommen, in denen du einfach nur im Bett bleiben möchtest. Wenn du dich an einem solchen Tiefpunkt befindest, ist es wichtig, dass du dich nicht verkriechst, sondern dir Hilfe suchst – bei deiner Familie, deinen Freunden oder deinem Partner. Sie werden deinen Durchfall nicht lindern und deine Bauchschmerzen nicht wegzaubern. Aber sie können dich dabei unterstützen, die CED als einen Teil von dir zu akzeptieren.

Eine Erkrankung ist immer ein privates Thema, und sich anderen Leuten anzuvertrauen kann unangenehm sein. Aber gerade in deiner Familie oder deinem Freundeskreis hilft es, wenn du Klartext redest: Du musst keine Ausreden erfinden, wenn du eine Verabredung absagst. Außerdem kannst du mit den Menschen, die dich lieben, offen und ehrlich über deine Beschwerden und deine Sorgen sprechen. Unterstützung aus deinem Umfeld ist wichtig: Das kann dein bester Freund sein, der abends zum Seriengucken vorbeikommt und ein offenes Ohr für dich hat, oder die Freundin, die dir Blumen vorbeibringt und deinen Hund ausführt.

Hilfe finden

Es gibt Situationen im Leben, wo es dir möglicherweise nicht mehr reicht, mit deinen Freunden oder deiner Familie zu sprechen. Wenn du dir Sorgen über deine Erkrankung machst, entsteht Stress. Dieser Stress kann zu depressiven Störungen führen, aus denen du allein nicht mehr herauskommst. In solchen Momenten solltest du dich nicht scheuen, dir professionelle Hilfe zu suchen.

Eine Depression ist ein schleichender Prozess. Es gibt jedoch bestimmte Symptome, die darauf hindeuten können: Solltest du diese Anzeichen bei dir erkennen, ist professionelle Hilfe die einfachste Möglichkeit, dich aus deinem Tief herauszuholen.
Treten folgende Symptome über mehrere Wochen hinweg auf, könnte das ein Zeichen für eine beginnende Depression sein:

  • gedrückte Stimmung
  • Antriebslosigkeit
  • Interessenverlust
  • Traurigkeit
  • Gereiztheit

Während dein Hausarzt und dein Gastroenterologe sich darum kümmern, dass es deinem Körper gut geht, kann ein Psychotherapeut dir helfen, deine Ängste oder Depressionen in den Griff zu bekommen. Trau dich!
Wenn du geistig mit dir selbst nicht im Reinen bist, kann das auch Einfluss auf deine körperliche Verfassung haben. Die Kosten für psychotherapeutische Leistungen übernehmen in der Regel die gesetzlichen sowie ein Großteil der privaten Krankenkassen. Dabei ist es jedoch wichtig, dass eine klare Diagnose vorliegt und dass der Therapeut, zu dem du gehen möchtest, von den Krankenkassen anerkannt ist.